Peptide gehört zu den Themen, bei denen die Details mehr zählen als die Schlagzeilen. Diese Seite bündelt Hintergrund, Wirkmechanismen und die praktischen Punkte, die am häufigsten gefragt werden.
Stand 2026-02-14. Zahlen und Beschreibungen folgen der Fachliteratur und nicht dem Marketingmaterial.
Die Cytochrom-P450-Superfamilie auf KEGG. genome.jp PROSITE-Eintrag. ca.expasy.org Cytochrome P450 Datenbank für Drug-Cytochrom-Interaktionen. bioinformatics.charite.de (englisch). Liste mit verstoffwechselten Arzneimitteln, Enzyminduktoren und Enzymhemmern für die einzelnen Isoenzyme. medicine.iupui.edu Jennifer McDowall: Protein Of The Month: Cytochrome P450. ebi.ac.uk, Interpro (englisch). Expanding the toolbox of cytochrome P450s through enzyme engineering. beilstein.tv, Video der Gruppe von Nicholas Turner, University of Manchester (englisch).
Quellen: de.wikipedia.org
Ein Dekokt (lateinisch Decoctum von decoquere „abkochen“, auch Decoctio), Abkochung oder Absud ist ein wässriger Extrakt, der durch das Kochen von festen Drogen gewonnen wird. Durch Absieden bzw. Versieden kommt es zur Eindickung. Bereits in den Arzneibüchern des 14. Jahrhunderts werden Dekokte als (externe) flüssige Arzneiform aufgeführt. Im Gegensatz zu den heutigen Formulierungen im DAB wurden die verwendeten Substanzen früher oft auch vor dem Kochen mazeriert. Dekokte sind heute frisch angesetzte wässrige Auszüge aus zerkleinerten Pflanzenteilen, die mit kaltem Wasser übergossen werden, dann unter wiederholtem Umrühren im Wasserbad erhitzt und anschließend abgepresst werden. Dekokte werden seit jeher weltweit in der Medizin und der Phytotherapie angewendet.
Quellen: de.wikipedia.org
== Literatur == Willem Frans Daems: Arzneiformen. In: Lexikon des Mittelalters. Band 1, Sp. 1094–1096, hier: Sp. 1094. Pschyrembel. Klinisches Wörterbuch. 255. Auflage, De Gruyter, Berlin / New York 1986, ISBN 3-11-007916-X, S. 328 (Decoctio).
Quellen: de.wikipedia.org
Der Begriff Dirty Drug (zu Deutsch schmutziges Medikament) bezeichnet im pharmakologischen Sprachgebrauch ein Medikament, das an verschiedene molekulare Bindestellen oder Rezeptoren bindet. Dadurch wird zwar eine große Bandbreite an Wirkungen erzielt, es kommt aber auch häufig zu unbeabsichtigten und unvorhersehbaren Nebenwirkungen. Heutzutage wird versucht, bei Medikamenten eine möglichst spezifische Wirkung zu erreichen, um die unerwünschten Effekte möglichst gering zu halten.
Quellen: de.wikipedia.org
== Beispiele == Alle ergolinen Dopaminagonisten, d. h. Dopaminagonisten, die aus den Mutterkornalkaloiden abgeleitet werden (siehe auch Lisurid). Sie wirken an verschiedenen Rezeptoren und nicht nur den Dopamin-Rezeptoren, auf die sie eigentlich abzielen sollten. Modafinil Ibogain Mirtazapin
Quellen: de.wikipedia.org
Der DNEL (englisch derived no-effect level), synonym DNEL-Wert, stammt aus Anhang 1, Nummer 1.0.1 der europäischen chemikalienrechtlichen REACH-Verordnung, die am 1. Juli 2007 in Kraft getreten ist. Er beschreibt den Expositionsgrenzwert, unterhalb dessen ein Stoff nach dem Kenntnisstand der Wissenschaft zu keiner Beeinträchtigung der menschlichen Gesundheit führt. Für Stoffe, für die es keine Wirkungsschwelle gibt, hat die Europäische Chemikalienagentur ergänzend den DMEL-Wert eingeführt. Entsprechend der REACH-Verordnung hat der Registrant (Hersteller oder Importeur) eines Stoffes die DNEL-Werte für die wahrscheinlichsten Expositionswege (oral, dermal, inhalativ) und die wahrscheinliche Expositionsdauer und -häufigkeit anzugeben. Je nach möglichen Expositionswegen kann es notwendig sein, verschiedene DNEL-Werte für relevante Verbrauchergruppen (Arbeitnehmer, Verbraucher etc.) anzugeben. Der Weg zur Bestimmung des DNEL-Wertes ist in Anhang 1, Nummer 1.4.0 beschrieben und beruht im Wesentlichen auf toxikologischen Bewertungen der entsprechenden Stoffe. Ist es nicht möglich, einen DNEL-Wert zu ermitteln, zum Beispiel weil bisher keine ausreichenden Daten vorliegen, ist dies nach Anhang 1, Nummer 1.4.2 klar anzugeben und entsprechend zu begründen. DNEL-Werte mit Arbeitsplatzbezug, die von der Europäischen Chemikalienagentur in dieser Form veröffentlicht wurden, enthält die GESTIS-DNEL-Liste der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV). Sie basiert auf einer Zusammenstellung der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU).
Quellen: de.wikipedia.org
Krebserzeugende Substanzen sind mit einem besonderen Hinweis versehen, ebenso Stoffe, für die es in Deutschland einen verbindlichen Arbeitsplatzgrenzwert gibt. Die GESTIS-DNEL-Liste steht sowohl als downloadfähige Excel-Tabelle als auch in Form einer Suchfunktion zur Verfügung. Die GESTIS-DNEL-Liste umfasst Einträge zu über 6000 Stoffen. Eine kommerzielle Nutzung ist nicht erlaubt, es wird keine Haftung übernommen. An den DNEL-Werten wird kritisiert, dass sie sich teilweise um den Faktor fünf von bestehenden Grenzwerten unterscheiden und herstellerabhängig sind.
Quellen: de.wikipedia.org
Peptide wird hier aus öffentlich zugänglicher Fachliteratur zusammengefasst: Definition, Einordnung und die Punkte, die in der Praxis wiederkehren. Angaben ohne Gewähr, keine medizinische Beratung.
Die Forschung zu Peptide arbeitet überwiegend mit kontrollierten Labor- und Tierstudien; klinische Daten sind je nach Substanz unterschiedlich belastbar. Wir geben den Stand der Literatur wieder.
Entscheidend sind Reinheit und Analytik (HPLC, Massenspektrum), korrekte Rekonstitution sowie sachgerechte Lagerung. Angaben zur Reinheit gehören immer zum Produkt.%!(EXTRA string=Peptide)
Nicht jeder Mechanismus ist belegt, und Einzelstudien sind keine Gesamtevidenz. Diese Seite markiert offene Fragen ausdrücklich statt sie als gesichert darzustellen.%!(EXTRA string=Peptide)